Tellerfedern Federkraft

Tellerfedern Federkraft

Die Berechnung der Federkraft einer Tellerfeder basiert auf einem Modell von Almen und László. Ihre Genauigkeit im nutzbaren Bereich der Kennlinie ist sehr gut. In der Praxis tritt jedoch zu Beginn der Kompression eine Art Übergangsvorgang auf, da Tellerfedern nie vollständig symmetrisch sind. Sie sind zunächst praktisch nivelliert. Ebenso nimmt die Federkraft im letzten Teil der Kennlinie bei Belastung einer Feder zwischen zwei parallelen Flächen sogar noch mehr zu, da sich der Hebelarm aufgrund seiner nie 100% ebenen Flächen verändert.

Statische Belastung

Wie bei allen anderen Federn ist auch bei der Konstruktion einer neuen Tellerfeder darauf zu achten, dass ein gewisses Spannungsniveau bei statischer Belastung nicht überschritten wird. Der maximal zulässige Grenzwert wird durch die äquivalente Spannung σ (om) angegeben. Sein Wert darf den Wert der Zugfestigkeit Rm des Materials nicht überschreiten, um plastische Verformungen, z. B. Federverstellung, zu vermeiden.

Dynamische Belastung

Die meisten Tellerfedern halten nur begrenzten dynamischen Belastungen stand. Dabei sind sowohl der Lastbereich als auch die Laststufe wichtig. Die zu erwartende Lebensdauer einer Tellerfeder unter einer gegebenen Belastungssituation kann aus Diagrammen abgeschätzt werden. Darüber hinaus ist es erforderlich, Tellerfedern auf mindestens 15 % bis 20 % ihres möglichen Federweges vorzuspannen, um Zug-/Druckwechselspannungen in der Feder beim Einfedern zu vermeiden.

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